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Olympic National Park und Victoria
9. Tag: ST. HELENS › ASTORIA › FORKS › Olympic National Park
Von St. Helens geht es heute weiter nach Astoria. In diesem Ort befindet sich der Astoria Column auf Astorias höchstem Hügel und bietet einen umwerfenden Ausblick auf Astoria, Berge, Columbia River und Pazifik. Über die Astoria Bridge, welche Orgeon mit Washington verbindet, fahre ich zum North Head Lighthouse am Cape Disppointment. Weiter führt mich die Fahrt von Ilwaco über Lake Quinault bis nach Forks am Olympic National Park gelegen. Am Nachmittag mache ich einen Spaziergang am Strand von Ruby Beach, einem der vielen wunderschönen Strände die sich an Washingtons West Coast befinden. Von Forks führt eine 23 km lange Straße nach La Push zu Second Beach und Rialto Beach - noch rechtzeitig genug um einen wunderschönen Sonnenuntergang zu erleben.
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10. Tag: FORKS › Olympic National Park › PORT ANGELES
Heute mache ich meine erste Bekannschaft mit der Highway Patrol. Ich wusste nicht, dass die Polizei direkt aus ihrem fahrenden Auto entgegenkommende Fahrzeuge blitzen kann. Zwar sehe ich das Polizeiauto rechtzeitig, aber da ist es auch schon zu spät ich sehe im Rückspiegel wie der Polizist wendet und mich mit Blaulicht verfolgt. Mir schwant schon übles, als er meinem Führeschein verlangt und zur Überprüfung zu seinem Fahrzeug geht. Aber ich habe doch Glück... nach ein wenig Small Talk und nachdem er mir erzählt hat, dass er vor 30 Jahren im wunderschönen Black Forest (Schwarzwald) war, durfte ich mit einer Ermahnung weiterfahren.
Bei einer Wanderung durch den Hoh Rain Forest im Olympic National Park fühlt man sich, als wäre man in einer anderen Welt, so unheimlich wirken die Bilder auf einem. Die Regenwälder an den westlichen Abhängen der Berge sind fantastische, rätselhafte Gegenden, die immer in einem Nebelschleier liegen. Gigantische uralte Fichten bis zu 100 m hoch bilden einen Wald, der mit großen Farnen und anderen grünen üppigen Büschen gefüllt ist. Die Baumstämme und Äste sind mit langem hängendem Moos geziert. Bei der Fahrt zum Lake Cresent mache ich Kaffeepause in Granny's Cafe, einem kleinen und liebevoll eingerichteten Cafe, bevor ich am späten Nachmittag mein Tagesziel in Port Angeles erreiche.
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11. Tag: PORT ANGELES › VICTORIA (Vancouver Island)
Um 8:20 geht es mit der Fähre M.V. Coho nach Victoria. Bei der wunderschönen Aussicht auf dem Pazifik, vergeht die neunzigminütige Überfahrt wie im Flug. Nach der Ankunft am Inner Harbour geht es direkt zum Empress Hotel, wo ich übernachten werde. Das Empress hat Geschichte: 1908 wurde es von der Canadian Pacific Railway erbaut um wohlhabende Geschäfts- und Weltreisende unterzubringen. Berühmte Persönlichkeiten, darunter Hollywood Stars wie John Wayne, Spencer Tracy, Shirley Temple oder Königliche Hohheiten wie der König von Siam, King George VI oder Queen Elizabeth II waren bisher unter den Gästen. In der Vorsaison ist es für den gebotenen Luxus mit umgerechnet 169 CDN (entspricht ca. 122 Euro) verhältnismäßig günstig in der Hauptsaison kostet das gleiche Zimmer... schluck... 469 CDN ohne Tax!
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Am Vormittag besuche ich das Royal BC Museum, welches nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt ist. Das Museum zeigt die Naturgeschichte von British Columbia sowie die Geschichte der Ureinwohner vom 18. bis 20. Jahrhundert, u.a. werden riesige Totem Poles, Schnitzereien, Werkzeuge und Masken ausgestellt. Das Parlamentsgebäude inmitten großzügiger, gepflegter Grünanlagen, zählt zu den größten Touristenattraktionen in Victoria. Die Statue auf der Kuppel des Parlamentes stellt Captain George Vancouver dar, der die nach ihm benannte Insel als erster umrundete. Jeden Abend beleuchten Tausende kleine Lampen die Silhouette des Gebäudes.
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