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San Francisco und Oregon Coast
5./6. Tag: SAN FRANCISCO
Früh am Morgen geht es von Avenal Richtung San Francisco Bay. Zum Frühstück treffe ich gegen 8:30 in San Francisco ein. Das Travelodge an der Lombard Street ist meine Bleibe für die nächsten zwei Nächte. San Francisco ist für seine Hügel (Hills) berühmt 42 Hügel, die sich zwischen 200 bis 938 m Höhe bewegen. Für mutige Autofahrer: die Filbert Street, zwischen Hyde und Leavenworth, ist der Hügel mit dem größten Gefälle - sage und schreibe 31,5 Grad (!) sind dort zu bewältigen. Einige Touristen haben „Probleme” den Berg hinauf zu kommen, vor allem wenn sich eine Autoschlange am obersten Punkt bildet.
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Öffentliche Parkplätze sind rar in der Innenstadt und so mache ich mich zu Fuß bzw. Bus und Cable Car auf dem Weg durch San Francisco. Nirgendwo findet man so viele italienische Restaurants, Trattorias, Osterias, Bäckereien oder kleine Espressoküchen wie im Stadtviertel North Beach. Dort geben die Transamerica Pyramid und der Columbus Tower ein wunderschönes Fotomotiv ab. Zum Mittagessen gehe ich ins The Stinking Rose, meinem Lieblingsrestaurant in San Francisco. In der nordöstlichsten Ecke der Stadt liegt der steile Hügel Telegraph Hill mit dem Aussichtsturm Coit Tower von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf San Francisco und die Golden Gate Bridge.
Ein weiterer Anziehungspunkt: Das Ferry Building, am Ende der Market Street und der mit Palmen begrünten Uferpromenade, dem Embarcadero. Das 1898 errichtete Fährgebäude ist nicht nur Knotenpunkt für Fährgäste, sondern auch ein kulinarisches Zentrum. Dort werden täglich in Geschäften und Restaurants Austern aus dem Pazifik, Käse, Pilze und Olivenöl aus dem nördlich von San Francisco gelegenen Marin County sowie Fleisch, Gemüse und andere Köstlichkeiten angeboten. Original chinesisch und gut essen kann man in Chinatown nur, wenn man sich in den Nebenstraßen, abseits der Touristenpfade, umsieht. Im Utopia Cafe finde ich ein kleines Restaurant wo hervorragende "Hong Kong Clay Pot Cuisine" serviert wird. Ein Hochgenuss gegenüber der für Jedermann „angepassten” chinesischen Küche. Am Abend geht es auf eine nächtliche Fototour zum Coit Tower und Embarcadero.
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7. Tag: POINT REYES NATIONAL SEASHORE › MENDOCINO › CRESENT CITY
Über die Golden Gate führt mich der Weg von Point Reyes National Seashore entlang des Pazifik bis hinauf nach Cresent City. Der Highway No. 1 schlängelt sich hier an einer Felsküste entlang, führt durch kleine Fischerorte (u.a. Bodega Bay, Drehort von Hitchcocks „Die Vögel”), einsame Strände und Buchten. Von der Bodega Bay führt mich die traumhafte Strecke nach Mendocino.
Ein weiteres Highlight: die „Avenue of the Giants” im Humboldt Redwoods State Park. Dieser Highway ist beidseitig mit riesigen Redwoods, den größten und ältesten Bäumen, gesäumt. Die Redwoods sind bis zu 130 m hoch und können mehrere tausend Jahre alt werden. Entlang dem Redwood Highway begegne ich vielen Motorradfahrern, die mit ihren Bikes bei herrlichsten Sonnenschein und angenehmen Temperaturen unterwegs sind. Am Abend erreiche ich Cresent City an der Grenze zu Oregon.
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8. Tag: CRESENT CITY › BANDON › ST. HELENS
Der Highway 199 von Cresent City bis an die Grenze zu Oregon ist eine Scenic Route schlechthin. 60 km nur Kurven und Serpentinen, ein Traum für jeden Auto- und Motorradfahrer. Die gesamte Pazifikküste ist "Whale-Watching-Country" zwischen März und Mai kann man Grauwale beobachten, die von California die Küste heraufziehen. In dem kleinen Ort Bandon, unterhalb der Coos Bay gelegen, lege ich einen Stop ein. Der malerische Ort mit seinem bekannten Strandmotiv, ist für wunderschöne Fotomotive wie geschaffen.
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Ein weiterer Halt am Woahink Lake und bei den Sea Lion Caves. Die Sea Lion Caves wurden 1932 entdeckt und sind die größte Wassergrotte der Welt. Ein Aufzug führt 61 m tief hinab zu der Grotte, wo man Hunderte von Seelöwen beobachten kann, die sich dort auf den Felsen tummeln. Am Abend geht es auf dem Highway 30 entlang des Columbia Rivers weiter bis nach St. Helens.
 
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