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Motorradfahren
Emotionen, Lust und Spaß.

Schon in meiner Jugend haben mich sportliche Motorräder fasziniert, doch die Lust, selbst zu fahren, kam erst Jahre später. Erst mit 24 Jahren machte ich den Führerschein der Klasse Eins. Seit meinem Wiedereinstieg im Jahr 2000 bin ich ausschließlich Supersport-Motorräder gefahren - und die Faszination dafür ist bis heute ungebrochen.

Die 1000er-Supersportler haben sich mittlerweile auf einem so hohen technischen Niveau entwickelt, dass für die meisten Fahrer vor allem Markentreue oder Optik zählen. Da ich mein Motorrad nicht auf der Rennstrecke bewege, ist mir die Spitzenleistung weniger wichtig. Ob 180 PS oder 200 PS - auf der Landstraße spielt das kaum eine Rolle, die maximale Leistung lässt sich ohnehin nicht abrufen. Viel entscheidender sind Kurven-ABS, elektronisches Fahrwerk, Traktionskontrolle und verschiedene Fahrmodi. All das bietet ein großes Sicherheitsplus - besonders für jene, die ihre Supersportler auch auf der Rennstrecke einsetzen.

Motorräder von 1983–2018


Mein erstes Motorrad war eine Honda VF750F. Das Fahrwerk war zwar etwas überfordert vom V4-Motor, aber der Fahrspaß blieb ungebremst. Es folgten die VF1000F und die VFR750F . Tourenmotorräder mit deutlich sportlichen Genen. Mein erster echter Supersportler war die Honda CBR929RR (SC44) Fireblade, die ich drei Jahre lang fuhr. Das Nachfolgemodell CBR954RR (SC50) begleitete mich ebenfalls drei Jahre, die Fireblade CBR1000RR (SC57) sogar vier Jahre. Zwischen 2010 und 2011 bin ich eine schwarz/weiße CBR1000RR (SC59) gefahren. Von 2012 bis 2018 eine weiße Fireblade CBR1000RR.

Tourenrevier
Die Fränkische Schweiz ist ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer. Abseits meiner Hausstrecke (durch das Ahornttal zum Motorradtreffpunkt Kathi Bräu) befinden sich einige schöne und kurvige Strecken, siehe hier. Unsinnige Geschwindigkeitsbegrenzungen, Streckensperrungen und erhöhtes Unfallrisiko führten dazu, dass ich Ende 2018 mit dem Motorradfahren aufgehört habe.